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Neustark schliesst mehrjährigen Abnahmevertrag für Carbon Dioxide Removal mit NextGen CDR

  • NextGen CDR, das weltweit grösste diversifizierte Portfolio zur langfristigen Kohlenstoffentfernung für Unternehmen, ist eine Partnerschaft mit dem Schweizer-Climate Tech-Unternehmen eingegangen.
  • NextGen hat Carbon Dioxide Removal (CDR) erworben, das neustark durch die Mineralisierung von CO₂ in Abbruchbeton erzeugt wird.

  • Die dauerhafte Kohlenstoffentfernung durch die Speicherung von biogenem CO₂ in mineralischen Abfallströmen ist eine bisher wenig genutzte, aber effektive Lösung.

  • Als eines der ersten Carbon-Removal-Unternehmen hat neustark bereits 1.500 Tonnen CO₂ entfernt. Mit 18 Standorten in Betrieb und 35 weiteren im Bau ist das Unternehmen auf rasantem Wachstumspfad.

  • NextGen hat sich zum Ziel gesetzt, einen skalierbaren Markt für glaubwürdige Kohlenstoffentfernung zu erschwinglichen Preisen zu schaffen, und erweitert mit dieser Vereinbarung sein Portfolio um eine neue Technologie: die Produktmineralisierung.

Neustark, ein in der Schweiz ansässiges Carbon-Removal-Unternehmen, hat einen mehrjährigen Abnahmevertrag mit NextGen CDR abgeschlossen. Neustark wird für NextGen hochwertige, dauerhafte CO₂-Entfernung sicherstellen. Das CO₂ wird an den neustark-Standorten in der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Frankreich, Grossbritannien und anderen europäischen Ländern entfernt.

Neustark hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, das biogenes CO₂ an der Quelle abscheidet und dann bei eigens gebauten Speicherstätten dauerhaft in mineralischen Abfallströmen wie Abbruchbeton und Schlacke speichert. Das Schweizer Climate-Tech-Unternehmen hat bisher 1.500 Tonnen CO₂ entfernt, was sie zum führenden CDR-Anbieter im Bereich der Produktmineralisierung macht. Neustark hat zudem schon knapp 120.000 Tonnen an hochwertigem Carbon Removal an verschiedene Organisationen, darunter NextGen, verkauft – und ist auch mit dem verkauften Volumen in der Top 10 weltweit.

Lisa Braune, Leiterin der CDR-Abteilung bei neustark, sagt: "Wir verwandeln den weltweit grössten Abfallstrom – Abbruchbeton – und andere mineralische Abfallstoffe in Kohlenstoffsenken. Unsere Lösung ist äusserst langlebig, qualitativ hochwertig und zeigt bereits Wirkung: Wir haben bereits 1.500 Tonnen CO₂ entfernt. Die Partnerschaft mit solchen Pionieren der Kohlenstoffentfernung wie NextGen trägt entscheidend dazu bei, die Wirkung der CDR-Branche zu skalieren."

Die Vereinbarung erweitert den Tätigkeitsbereich von NextGen, um neue Technologien zur Kohlenstoffentfernung zu unterstützen und die Skalierung des CDR-Marktes zu beschleunigen.

Philip Moss, Vorsitzender von NextGen CDR, erklärt: "Das Projekt ergänzt unser vielfältiges CDR-Portfolio und hilft uns, das Investitionsrisiko für unsere Unternehmenspartner zu verringern. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir eine Reihe von Lösungen unterstützen, die negative Emissionstechnologien skalieren können. Gleichzeitig müssen wir uns alle auf die zunehmenden regulatorischen Anforderungen und die stärkere Betonung der Beseitigung von Restemissionen vorbereiten."

Er fügte hinzu: "Wir freuen uns, dass wir unsere geografische Präsenz ausweiten und zusätzlich zu unserem Engagement in den USA Projekte in einer Reihe neuer Länder in Europa unterstützen können. Die Entfernung von CO₂ aus einem stark emittierenden Sektor wie Beton verstärkt die Wirkung dieses Deals und ergänzt unsere bestehenden Transaktionen in den Bereichen direkte Luftabscheidung und -speicherung, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung aus Biomasse sowie hochbeständige Biokohle. Damit setzen wir unsere Bemühungen fort, bis 2025 eine Million Tonnen CDR zu erwerben.

Gestützt auf ihren Gründungskäufern Boston Consulting Group, LGT Group, Mitsui O.S.K. Lines, Swiss Re und UBS ist NextGen auf die Verwaltung eines breit gefächerten Portfolios zur Kohlendioxidentfernung mit hoher Dauerhaftigkeit spezialisiert. Das Unternehmen hatte zuvor den Kauf von fast 200.000 Tonnen CDR angekündigt und plant, bis 2025 1 Million Tonnen CDR zu kaufen.

18 Standorte in Betrieb, 35+ im Bau 

Das innovative Verfahren von neustark scheidet biogenes CO2 ab und speichert es dauerhaft in mineralischen Abfallströmen. So wird es der Atmosphäre entzogen und generiert wichtige Negativemissionen. Das karbonisierte Granulat kann dann von Recyclern für den Strassenbau oder zur Herstellung von Recyclingbeton verwendet werden.

Im Jahr 2023 kündigte neustark eine strategische Kooperationsvereinbarung mit dem weltweit führenden Baustoffhersteller Holcim, an, um CO₂-Entfernung entlang der gesamten Betonlieferkette auszuweiten.

Das CDR von neustark ist messbar, durch Gold Standard verifiziert und dauerhaft. Dauerhaft bedeutet, dass der Anteil des CO2, der nach 1000 Jahren noch gespeichert ist, mit sehr hoher, bewiesener Sicherheit nahezu 100% beträgt. Das Risiko einer Umkehrung der Speicherung ist vernachlässigbar, d.h. das gebundene CO2 wird nicht wieder in die Atmosphäre entlassen.

Zusammen mit Partnern betreibt Neustark derzeit 18 Anlagen in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland mit einer jährlichen Gesamtkapazität von über 7000 Tonnen CO₂. Mehr als 35 weitere Anlagen befinden sich derzeit in ganz Europa im Bau, und viele weitere in Planung. Neustark wächst schnell und ist auf dem besten Weg, im Jahr 2030 eine Million Tonnen CO2 dauerhaft zu entfernen.

Eine CO₂-Entfernungsanlage in Muttenz, Schweiz.

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Philip Moss, Vorsitzender von NextGen CDR, und Lisa Braune, Leiterin CDR bei neustark, bei der Besichtigung einer der CO₂-Entfernungsanlagen von neustark.

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Medienkontakte

Sophie Dres

Sophie Dres

Chief Marketing Officer

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