Die CO2-Mineralisierung, auch Karbonatisierung genannt, ist ein natürlicher Prozess, bei dem Kohlendioxid im Gestein gebunden wird. Im Laufe der Zeit reagiert CO2 aus der Atmosphäre mit kalzium- oder magnesiumreichen Mineralien und es entstehen feste Karbonate wie Kalkstein (CaCO3) oder Dolomit (MgCO3).
Dieser natürliche Prozess dauert normalerweise Jahrtausende, kann jedoch auf wenige Minuten beschleunigt werden. Mineralische Materialien, wie etwa industrielle Abfälle, reagieren mit CO2 und bilden karbonatisierte Produkte wie rezyklierte Betonzuschlagstoffe (cRCA), in denen das CO2 dauerhaft gebunden ist.
Das Beste daran? Der Mineralisierungsprozess lässt sich nahtlos in bestehende industrielle Prozesse integrieren. Die daraus entstehenden Materialien, wie beispielsweise cRCA, erfüllen dabei die technischen Anforderungen für den Einsatz im Strassen- und Hochbau.