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Wie wir die Wirkung unserer Projekte messen

Wir nutzen ein von einer unabhängigen Stelle zertifiziertes Verfahren, um jede Tonne CO₂-Entfernung, die wir erzielen, zu verifizieren.

CO2 sensor

CO2-Entfernungstechnologien müssen in den kommenden Jahrzehnten drastisch skaliert werden, um unsere Netto-Null-Ziele zu erreichen.

Doch das ist nicht alles. Genauso wichtig sind branchenweite Standards, die Vertrauen in eine junge und schnell wachsende Industrie schaffen.

Wenn es um Transparenz und Vertrauen geht, will neustark für Branchenkollegen, Partner, Kunden und politische Entscheidungsträger, die sich alle für Klimaschutz einsetzen, mit gutem Beispiel vorangehen. Wir haben die weltweit erste Gold-Standard-Methodik für technologiebasierte CO2-Entfernung entwickelt und zählen zu den ersten Unternehmen, die CO2-Entfernungszertifikate nach Artikel 6.2 des Pariser Abkommens ausstellen. Jede Tonne, die wir entfernen, wird unabhängig durch eine Drittpartei verifiziert.

Wir arbeiten mit Gold Standard und puro.earth zusammen, um die Klimawirkung unserer Projekte nach den höchsten Standards zertifizieren zu lassen.

Unsere Zertifizierungsstandards

Was ist MRV?

MRV (Measurement/Monitoring, Reporting and Verification) steht für den mehrstufigen Prozess, mit dem die Menge an Emissionen, die durch eine bestimmte Minderungs- oder Entfernungsmassnahme reduziert oder entfernt wurde, über einen bestimmten Zeitraum gemessen und die Ergebnisse einer akkreditierten dritten Stelle mittels Bericht gemeldet werden. Diese Stelle verifiziert den Bericht anschliessend, sodass die Ergebnisse zertifiziert und CO2-Zertifikate ausgestellt werden können.

Wie wir unsere Wirkung messen

Wir belegen jede von uns entfernte Tonne CO2 durch direkte physische Messungen, wo immer möglich, ergänzt durch gemessene Aktivitätsdaten und etablierte Emissionsfaktoren.

Wir erfassen CO2 durch präzise Durchflussmessgeräte am Einlass und Auslass der Reaktionskammer. Unsere Berechnungen berücksichtigen zudem CO2-Verluste aus Hohlräumen, die beim Materialaustrag entstehen können. Zur Bestimmung der grauen Emissionen messen wir den Stromverbrauch unserer Verflüssigungs- und Speicheranlagen sowie die transportierte CO2-Menge und die zurückgelegte Strecke, ergänzt durch die im Anlagenbau enthaltenen Emissionen und einen Puffer für natürliche Carbonatisierung.

All diese Daten werden automatisch von unserer digitalen Tracking-Plattform erfasst und protokolliert, sodass wir jederzeit genau wissen, wie viel CO2 wir entfernt haben.

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Unsere Methodik

Unsere Methodik wurde in Zusammenarbeit mit Gold Standard entwickelt und wird zudem im Rahmen der Carbonated-Materials-Methodik von Puro.earth angewendet, angepasst an unseren Prozess. Zusammen decken sie mineralische Abfallströme ab, darunter Schlacken, Aschen sowie Abbruchbeton. Jedes Zertifikat entspricht der Nettoentfernung von einer Tonne CO2. Vermeidungsgutschriften können und werden im Rahmen dieser Methodik nicht generiert.

Darüber hinaus ist die Verwendung von fossilem CO2 nicht erlaubt. Die Methodik beschränkt sich ausschliesslich auf direkt aus der Luft abgeschiedenes CO2 und biogenes CO2 aus Biomasse.

  • Die Science-Based Targets Initiative (SBTi) ermutigt Unternehmen ausdrücklich dazu, nicht nur ihren eigenen Fussabdruck zu reduzieren, sondern auch in Aktivitäten ausserhalb ihrer Wertschöpfungskette zu investieren, um unsere Netto-Null-Ziele zu erreichen.

    «Carbon Credits» sind eine transparente, messbare und ergebnisorientierte Möglichkeit für Unternehmen, dies zu tun.

    Eine hochwertiger Carbon Credit bedeutet, dass eine Tonne CO2 reduziert oder aus der Atmosphäre entfernt wurde. Es bedeutet auch, dass diese Reduzierung oder Entfernung nach einem international anerkannten Kohlenstoffstandard – wie dem Gold Standard – geprüft und zertifiziert wurde.

    Vermehrt investieren Unternehmen neben ihren eigenen Reduktionsbemühungen in solche «Carbon Credits», um ihre nicht vermiedenen Emissionen abzudecken.

    Ergänzen Sie die bestehenden Reduktionsmassnahmen Ihres Unternehmens mit den CDR-Zertifikaten von neustark zur CO2-Entfernung.

  • Ein qualitativ hoher «Carbon Credit» setzt voraus, dass eine Tonne CO2 reduziert oder aus der Atmosphäre entfernt wurde. Ausserdem wird vorausgesetzt, dass diese CO2-Reduzierung oder -Entfernung nach einem international anerkannten Standard – wie dem Gold Standard – verifiziert und zertifiziert wurde.

  • Obwohl alle Arten von Carbon Credits wichtige Instrumente sind, um eine Netto-Null-Zukunft zu erreichen, gilt es die technischen Unterschiede zwischen Removal-Credits (Entfernung) und anderen Credits zu kennen.

    Projekte zur Kohlenstoffvermeidung («Carbon Avoidance») tragen zum Klimaschutz bei, indem sie die Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre verhindern. Dies kann bspw. der Bau eines Windparks sein, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, oder die Verhinderung der Abholzung von Wäldern. Durch den Kauf solcher Credits investiert ein Unternehmen in die Reduzierung seiner Emissionen durch ein externes Projekt.

    Wie der Name schon sagt, entfernen «Carbon Removal Projekte» CO2 aus der Atmosphäre und schaffen so wichtige Negativemissionen. Im Grossen und Ganzen werden sie in zwei Kategorien eingeteilt: natürliche Kohlenstoffentfernung, wie z.B. das Pflanzen von Bäumen, und die technologische Kohlenstoffentfernung, z.B. die CO2-Entfernung durch Mineralisierung, wie neustark dies tut.

    Durch die Investition in Carbon Removal Credits gleicht ein Unternehmen seine schwer zu vermeideneden Emissionen aus – zusätzlich zu der eigenen Emissionsreduzierung.

  • Wir beziehen vor allem biogenes CO2. Biogene CO2-Emissionen stammen aus der Verarbeitung von biologischen Materialien wie Pflanzen und Bäumen (z.B. durch Verbrennung oder Fermentation). Bei der Verbrennung von Biomasse wird CO2 freigesetzt, der Teil des biogenen Kohlenstoffkreislaufs ist. Dies steht im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Brennstoffe, bei der CO2 freigesetzt wird, der seit Millionen von Jahren im Boden eingeschlossen ist. Mit anderen Worten: Bei der Verbrennung von Biomasse wird das CO2, das während des Wachstums der Pflanzen aufgenommen wurde, einfach wieder in die Atmosphäre abgegeben. Der Prozess ist in sich CO2-neutral.

    Durch neustarks Technologie wird das CO2 in Abbruchbeton dauerhaft gespeichert und von dort entfernt, wo es sonst landen würde: der Atmosphäre. Da wir biogenes CO2 verwenden, entstehen beim Prozess negative Emissionen.

    Die erste CO2-Quelle von neustark ist die Biogasanlage ARA Region Bern in der Schweiz. Derzeit werden neue Projekte mit CO2-Quellen realisiert und weitere Partnerschaften geprüft, um möglichst kurze Distanzen zwischen unseren Quell- und Speicherstandorten zu gewährleisten.

Mehr über unsere Methodik erfahren?

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Joana Vieira Duarte

Joana Vieira Duarte

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