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Neustark liefert hochwertige CO₂-Entfernung an Microsoft im Rahmen einer mehrjährigen Abnahmevereinbarung

  • Das Schweizer Climate-Tech-Unternehmen neustark wird Microsoft über einen Zeitraum von 6 Jahren 27’600 Tonnen Carbon Removal Credits liefern. 
  • Diese Zusammenarbeit unterstreicht Microsofts Vorreiterrolle bei der Skalierung von qualitativ hochwertigen Lösungen zur CO₂-Entfernung. 
  • Neustark hat eine Lösung zur dauerhaften Kohlenstoffentfernung entwickelt und ausgerollt, bei der CO₂ an der Quelle abgeschieden und in mineralischen Abfällen wie Abbruchbeton gespeichert wird.  
  • Solche Abnahmevereinbarungen helfen bei der Skalierung von Lösungen zur CO₂-Entfernung. Das unterstreicht das schnelle Wachstum von neustark: 14 Abscheidungs- und Speicheranlagen mit einer Gesamtkapazität von insgesamt über 5’000 Tonnen CO₂ pro Jahr sind heute schon in Betrieb.  

Starke Partnerschaft

Der Schweizer Climate-Tech-Pionier neustark hat einen mehrjährigen Abnahmevertrag abgeschlossen, der Microsoft über einen Zeitraum von sechs Jahren mit 27’600 Tonnen hochwertigem, dauerhaftem Carbon Dioxide Removal (CDR) beliefert. 

Neustark hat ein neuartiges Verfahren entwickelt und ausgerollt, um biogenes CO₂ an Punktquellen abzuscheiden und dieses dann in mineralischen Abfallströmen wie Abbruchbeton dauerhaft zu speichern. 

Lisa Braune, Leiterin Carbon Removal bei neustark, sagt: «Wir verwandeln den weltweit grössten Abfallstrom – Abbruchbeton – und andere mineralische Abfallstoffe in eine Kohlenstoffsenke. Unsere Lösung zeigt bereits jetzt Wirkung: Wir haben bisher über 1’000 Tonnen CO₂ entfernt, und vergrössern unseren Fussabdruck schnell. Die Zusammenarbeit mit solchen Pionieren der CO₂-Entfernung wie Microsoft trägt wesentlich dazu bei, unsere Wirkung und die der Carbon-Removal-Branche insgesamt zu vervielfachen.»

Microsofts Vereinbarung mit neustark unterstreicht die führende Rolle des Tech-Giganten bei der Entfernung von CO₂ im Rahmen seiner Verpflichtung, bis 2030 kohlenstoffneutral zu sein. 

Brian Marrs, Senior Director of Energy & Carbon Removal bei Microsoft, meint: «Neustark hat eine Lösung für die Bereitstellung von qualitativ hochwertiger, dauerhafter CO₂-Entfernung entwickelt. Diese ist sowohl skalierbar als auch messbar – und unterstützt so Unternehmen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Wir freuen uns, durch die verstärkte Zusammenarbeit mit neustark, Microsofts Engagement im Carbon-Removal-Bereich voranzutreiben. Dies, auf dem Weg zu unserem Ziel, bis 2030 kohlenstoff-negativ zu werden.» 

Im Jahr 2022 speicherten Microsoft und neustark gemeinsam die ersten Tonnen CO₂. Mit dem neuen 6-jährigen Abnahmevertrag wird diese Zusammenarbeit massgeblich verstärkt. 

Wie neustarks neuartige Lösung funktioniert 

Die Lösung von neustark nutzt Recycling-Materialien wie Beton aus abgerissenen Gebäuden als dauerhaften Speicher für das aus der Atmosphäre entzogene CO₂. Dabei kommt ein als Mineralisierung bezeichneter Prozess zum Einsatz. Biogenes CO₂ wird aus den Biogasanlagen von Partnern abgeschieden, verflüssigt und zu den naheliegenden Speicheranlagen transportiert. Dort wird das CO₂ als Zusatz zum bestehenden Recyclingprozess in das Abbruchbetongranulat injiziert. Die neustark-Technologie löst einen beschleunigten Mineralisierungsprozess aus und bindet so das CO₂ dauerhaft an die Poren und die Oberfläche des Granulats. Das karbonisierte Granulat kann dann von Recyclern für den Strassenbau oder zur Herstellung von Recyclingbeton verwendet werden. 

Das CDR von neustark ist messbar, durch Gold Standard verifiziert und dauerhaft. Dauerhaft bedeutet, dass der Anteil des CO₂, der nach 1000 Jahren noch gespeichert ist, mit sehr hoher, bewiesener Sicherheit nahezu 100% beträgt. Das Risiko einer Umkehrung der Speicherung ist vernachlässigbar, d.h. das gebundene CO₂ wird nicht wieder in die Atmosphäre entlassen.  

14 Standorte in Betrieb, 20+ im Bau 

Zusammen mit Partnern betreibt neustark aktuell 14 Abscheidungs- und Speicheranlagen in der Schweiz und in Deutschland mit einer jährlichen, kumulativen Speicherkapazität von über 5’000 Tonnen CO₂. Mehr als 20 weitere Anlagen befinden sich derzeit in ganz Europa im Bau, und viele weitere sind in Planung. Neustark wächst schnell und ist auf dem besten Weg, im Jahr 2030 eine Million Tonnen CO₂ dauerhaft zu entfernen. 

Microsofts Environmental Sustainability Team auf Besuch einer neustark-Anlage in Zürich.

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neustarks Co-Gründer und Co-CEO Valentin Gutknecht im Gespräch mit Microsofts Chief Sustainability Officer Melanie Nakagawa.

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Medienkontakte

Elmar Vatter

Elmar Vatter

Projektleiter Marketing & Kommunikation

Sophie Dres

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Chief Marketing Officer

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